Interview mit Yvonne
Shownotes
Yvonne berichtet über Ihre Erfahrung der letzten vier Jahre in der neuen Rolle als stellvertretenden Betriebsratsvorsitzende.
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00:00:00: Hallo Silke!
00:00:01: Hallo Ralf!
00:00:03: Unser Podcast ist ja erfolgreich, wir haben ja
00:00:06: viele positive Rückmeldungen bekommen.
00:00:07: Deswegen trauen wir uns jetzt eine Sache, die
00:00:09: wir vorher gar nicht so geplant hatten.
00:00:11: Aber wir haben einen Interviewgast heute.
00:00:12: Zu Gast ist Yvonne, stellvertretende Betriebsratsvorsitzende.
00:00:16: Hallo Yvonne!
00:00:17: Ja, hallo Yvonne!
00:00:17: Hallo ihr zwei!
00:00:18: Wir haben uns so ein bisschen einen kleinen
00:00:20: Fahrplan überlegt und das, was mich sehr interessiert
00:00:22: und ich bin mir ziemlich sicher, ich bin
00:00:24: nicht der Einzige, bist du mit einem Kollegen
00:00:26: verheiratet, der auch noch eine Führungsfunktion hat.
00:00:29: Wie haltet ihr die Rollen auseinander?
00:00:31: Wie klappt das bei euch zu Hause, wenn
00:00:32: ihr Erlebnisse habt, die man normalerweise mit seinem
00:00:35: Ehepartner teilen möchte?
00:00:37: Wie haltet ihr Geheimnisse geheim?
00:00:40: Oh ja, das ist tatsächlich nicht so einfach.
00:00:43: Als ich damals das erste Mal kandidiert habe,
00:00:45: waren wir ja schon zusammen.
00:00:47: Und als es dann tatsächlich die Kandidatur erfolgreich
00:00:49: war und ich in den BR reingewählt wurde,
00:00:51: haben wir gesagt: Okay, wir brauchen ein paar
00:00:53: Regeln für unser zukünftiges Zusammenleben.
00:00:56: Weil ihr könnt euch ja schon vorstellen, dass
00:00:58: es nicht so ist, dass wir abends zusammensitzen
00:01:01: können und ganz lockerflockig über den Tag reden
00:01:03: können, was in der Firma passiert ist.
00:01:06: Also, was man so für Gespräche geführt hat,
00:01:08: was man so für Neuigkeiten erfahren hat und
00:01:10: sowas.
00:01:10: Wir haben dann damals gesagt, wir können über
00:01:13: allgemeine Sachen reden.
00:01:14: So, hey, hast du den neuen Beitrag auf
00:01:16: der Inside-Seite gesehen?
00:01:17: Aber sobald es halt über irgendwas geht, was
00:01:20: bei mir in der Beratung ist oder eben
00:01:22: halt auch bei meinem Mann einfach in der
00:01:23: Führungsrolle passiert, sind wir raus.
00:01:25: Und bei mir ist es halt wirklich so,
00:01:26: wir sind ja kein riesengroßes Unternehmen und er
00:01:29: ist ja selber auch schon lange im Unternehmen.
00:01:31: Und wenn ich irgendwas sagen würde, wer heute
00:01:33: bei mir war und mir was erzählt hat
00:01:35: oder so, dann wüsste der nach zwei Sätzen
00:01:37: garantiert, über wen ich rede.
00:01:39: Und das ist einfach ein No-Go, das
00:01:40: geht nicht.
00:01:41: Und das würde auch das Vertrauen, was man
00:01:43: mir entgegenbringt, einfach total missbrauchen.
00:01:45: Sodass wir gesagt haben, das funktioniert einfach nicht.
00:01:48: Ja, stelle ich mir auch nicht immer einfach
00:01:49: vor.
00:01:49: Es ist ja nicht immer nur schön, was
00:01:51: man im Betriebsrat hört, sieht, mitkriegt.
00:01:54: Irgendwo musst du doch aber dann auch mal
00:01:56: abladen können.
00:01:57: Wie machst du das?
00:01:58: Ja, es gibt tatsächlich Situationen, bei denen auch
00:02:01: ich jemanden zum Reden brauche.
00:02:02: Das ist entweder so dieses Typische, wenn man
00:02:05: den Wald mit lauter Bäumen nicht mehr sieht
00:02:07: und selbst mit einem Thema einfach nicht weiterkommt.
00:02:09: Oder auch, um eine Situation für mich klar
00:02:11: zu kriegen, wenn sie vielleicht anders gelaufen ist
00:02:13: als gedacht.
00:02:13: Oder bei mir gibt es auch Sachen, die
00:02:15: mir einfach nahe gehen, weil mir der Mensch
00:02:17: gegenüber einfach nicht egal ist.
00:02:18: Da muss bei mir eine gute Freundin herhalten,
00:02:20: die ich dann anrufe, die mit dem Arbeitgeber
00:02:22: überhaupt nichts zu tun hat, die so weit
00:02:24: weg wohnt, dass ich auch nicht hinfahren kann
00:02:26: leider.
00:02:26: Sondern das läuft alles telefonisch dann.
00:02:28: Aber es hat auch den Vorteil, dass sie
00:02:29: nie jemandem aus der Firma über den Weg
00:02:31: laufen würde.
00:02:32: Ja, die ist dann die, die sich das
00:02:33: dann anhören darf, von der ich mir auch
00:02:35: tatsächlich mal den einen oder anderen Rat geben
00:02:38: lasse, wie man vielleicht mit einer verfahrenen Situation
00:02:40: umgehen kann.
00:02:41: Oder halt auch einfach mal, ja, das berühmte
00:02:43: Schulterklopfen, hey, das hast du doch gut gemacht,
00:02:46: das ist doch super die Lösung.
00:02:47: Aber wir sind ja Fan von dir, über
00:02:48: ein Schulterklopfen würden wir auch übernehmen.
00:02:50: Ja, das hole ich mir dann zwischendurch auch
00:02:55: mal bei euch ab, ist okay.
00:02:56: Ja, das ist eine kluge Lösung und das
00:02:59: wahrt auch offensichtlich absolut die Vertraulichkeit, die in
00:03:02: diesem Amt notwendig ist.
00:03:04: Ich habe da auch eine ganz andere Frage.
00:03:06: Was mir auffällt, ist, dass du unheimlich viel,
00:03:09: obwohl du eigentlich nicht aus dem Produktionsbereich in
00:03:13: deine jetzige Rolle als freigestellte Betriebsrätin gegangen bist,
00:03:17: ein gutes Netzwerk in die Produktion hinein hast.
00:03:21: Du bist mit der Produktion doch sehr eng
00:03:23: verbunden.
00:03:24: Wie kommt das?
00:03:25: Also ich bin zuletzt aus dem Engineering in
00:03:26: die Freistellung gegangen.
00:03:27: Ich habe also auch über das Engineering und
00:03:29: auch in der Zeit, in der Quality davor,
00:03:31: schon immer nah an unserer Produktion gearbeitet und
00:03:33: mit den Kollegen und Kolleginnen gearbeitet.
00:03:36: Aber tatsächlich geht meine Produktionsverbundenheit auf meine Ausbildung
00:03:39: zurück.
00:03:40: Ich habe ja, wie du, irgendwann mal technische
00:03:42: Zeichnerin gelernt und bei meinem ersten Arbeitgeber war
00:03:45: es so, dass das Büro der Zeichner direkt
00:03:47: über der Werkstatt war und auch ein großer
00:03:49: Teil meiner Ausbildung war in der Werkstatt und
00:03:52: dann auch in der Produktion.
00:03:53: Und tatsächlich, meine erste Anstellung nach der Ausbildung
00:03:56: war in der Produktion auch schon auf Schicht.
00:03:58: Dort habe ich dann teils administrative, teils produktive
00:04:02: Arbeiten übernommen.
00:04:03: Wie gesagt, seitdem ich jetzt bei uns in
00:04:04: der Firma bin, gab es viele Berührungspunkte mit
00:04:06: der Produktion und es gab ja auch einen
00:04:08: Zeitraum, in dem ich direkt in der Produktion
00:04:11: gearbeitet habe.
00:04:12: Was auch viele nicht wissen, ich bin über
00:04:13: AÜ damals eingestiegen.
00:04:15: Das heißt, ich kenne mich mit der AÜ
00:04:16: -Arbeit aus, ich kenne mich mit Schichtarbeit aus,
00:04:19: auch mit unserem 19-Schicht-System.
00:04:20: Ich weiß auch, wie sich Produktionsdruck anfühlt.
00:04:23: Das ist mir halt heute auch noch sehr
00:04:24: wichtig, an diesen Menschen, die noch in der
00:04:26: Produktion arbeiten, auch an den Themen, die sie
00:04:28: beschäftigen, einfach dran zu bleiben.
00:04:30: Ganz wichtig, ich habe auch meinen Mann in
00:04:32: der Produktion kennengelernt und auch das verbindet natürlich.
00:04:35: Ja, es gibt keinen größeren Partner-Pool, willst
00:04:39: du vielleicht sagen?
00:04:40: Ja, genau, keine größere Partner-Vermittlung als die
00:04:43: Arbeit.
00:04:44: Ich erinnere mich daran, dass du als AÜlerin
00:04:47: quasi bei uns angefangen hast.
00:04:49: Da warst du ja mal die direkte Kollegin
00:04:50: und hast dann von dort aus im Prinzip
00:04:53: deinen Gang durch die Firma begonnen.
00:04:56: Ja, ich habe einige Stationen in der Firma
00:04:58: gehabt.
00:04:59: Ich habe auch etwas zu deinem Lieblingsthema gemacht.
00:05:01: Ich habe ja zwei Weiterbildungen über die Firma
00:05:03: gemacht, beide parallel zum Job und bin auch
00:05:05: jeweils durch die Weiterbildung immer wieder auf andere
00:05:09: Stellen gekommen und hatte dann die Chance, mich
00:05:12: auf andere Stellen bewerben zu können und habe
00:05:14: sie dann teilweise auch bekommen.
00:05:15: Das ist ja auch dein Lieblingsthema, also das
00:05:18: teilen wir, glaube ich.
00:05:19: Ja, das stimmt.
00:05:20: Das führt dann dazu, dass die Yvonne in
00:05:22: mehreren Dimensionen Vorbild ist.
00:05:25: Also wer sich über Weiterentwicklungen Gedanken macht, andere
00:05:29: Positionen, mit der Yvonne sprechen, das tun ohnehin
00:05:33: schon sehr viele.
00:05:34: Ich habe gerade gelernt, wir alle drei können
00:05:36: Zeichnungen lesen, aber das erklärt auch einiges.
00:05:40: Du bist ja jetzt vier Jahre im Amt,
00:05:43: wir alle drei sind ja schon länger Betriebsräte
00:05:45: und können uns da auch einen Blick in
00:05:47: die Vergangenheit erlauben und deswegen bin ich ja
00:05:49: auch so ein Fan von dir, Yvonne, in
00:05:52: deiner Rolle, weil ich mag es ja, wenn
00:05:54: Späne fallen und die Art und Weise, wie
00:05:58: du da jetzt deine Tätigkeit lebst, deine Rolle
00:06:02: ausfüllst.
00:06:03: Ich bin da jedes Mal wirklich völlig baff,
00:06:07: was du alles weißt, welchen Detailkenntnis du hast,
00:06:11: wie tief du in Themen drin steckst.
00:06:14: Und ich muss ja gelegentlich mal, wenn der
00:06:17: Carsten für uns unterwegs ist und du vielleicht
00:06:19: auf einem Seminar oder in irgendeiner Stadt bist,
00:06:23: wo ich dann die Sitzung leiten muss oder
00:06:27: vorbereiten muss, wo mir das richtig schwerfällt und
00:06:31: das dann immer mit dem Vergleich wie du
00:06:33: das dann halt machst.
00:06:34: Also du bist da richtig klasse in der
00:06:35: Rolle, aber das ist natürlich die Außenwirkung.
00:06:38: Wie empfindest du denn die letzten vier Jahre?
00:06:41: Wie war das für dich so?
00:06:42: Ja, also als ich 22 das Amt übernommen
00:06:46: habe, war es eine große Veränderung für mich.
00:06:48: Ich habe meinen Job ja im Engineering vorher
00:06:50: auch echt gern gemacht und hatte jetzt nicht
00:06:52: die totale Not, da wegzukommen, sodass es ein
00:06:55: Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge
00:06:57: war.
00:06:58: Wie man sich natürlich vorstellen kann, das Gremium
00:07:00: war neu gewählt.
00:07:00: Wir hatten uns reduziert von 13 auf 11
00:07:03: Personen und es war anfangs auch deutlich trubeliger,
00:07:06: als es eben heute ist.
00:07:07: Das ist halt immer so, wenn sich eine
00:07:08: Gruppe neu zusammensetzt, das muss sich halt erst
00:07:10: mal ein bisschen einrütteln.
00:07:11: 22 war die Besonderheit, dass wir nicht nur
00:07:13: uns als Gremium neu einfinden mussten oder zusammenfinden
00:07:17: mussten, sondern auch, dass der Betriebsratsvorsitzende, der Carsten
00:07:20: und ich erst mal einen Weg finden mussten,
00:07:23: um zusammenzuarbeiten.
00:07:24: Wir kannten uns zwar von der normalen Arbeit
00:07:26: von der Zeit vorher, aber in dieser Konstellation,
00:07:29: Vorsitzender und Stellvertretung, das ist einfach nochmal was
00:07:32: anderes, weil es einfach viel intensiver von der
00:07:34: Zusammenarbeit ist.
00:07:36: Ich glaube, ich übertreibe nicht, wenn ich sage,
00:07:38: dass wir schon die ein oder andere Herausforderung
00:07:39: am Anfang hatten, der wir uns stellen mussten.
00:07:42: Und ich glaube aber auch, dass wir das
00:07:44: ganz gut gemeistert haben und auch heute einen
00:07:47: guten Weg gefunden haben, zusammenzuarbeiten.
00:07:49: Das ist schon so, dass wir uns auch
00:07:51: im Gremium ja immer besser aufeinander eingestellt haben.
00:07:53: Ich finde auch, dass es von außen sichtbar
00:07:55: ist, dass wir eine Einheit sind und dass
00:07:57: wir auch mit dem Carsten einfach einen Weg
00:08:00: gefunden haben, wie wir gut zusammenarbeiten können.
00:08:03: Also wir gehen Themen unterschiedlich an, da habe
00:08:05: ich auch kein Problem mit.
00:08:06: Das finde ich auch ehrlich gesagt gut.
00:08:07: Für mich wichtig ist, dass wir eine Ausrichtung
00:08:09: haben, ein grundlegendes Ziel haben und eine gleiche
00:08:12: Basis haben.
00:08:13: Und ich glaube, unser Ziel ist grundsätzlich erst
00:08:15: mal, dass wir den Menschen helfen wollen, wenn
00:08:17: sie eben unsere Hilfe brauchen.
00:08:19: Das kann Kleinigkeiten sein, Beratung, hey, wo finde
00:08:21: ich denn was und welchen Antrag muss ich
00:08:23: da stellen?
00:08:23: Das können aber eben halt auch größere Sachen
00:08:25: sein.
00:08:25: Und für mich ist ganz klar, BR-Arbeit
00:08:27: beginnt nicht im Gremium, sondern eben bei den
00:08:29: Menschen.
00:08:30: Das ist eben das, was für mich wichtig
00:08:32: ist.
00:08:32: Ich glaube durchaus, dass durch unsere Zusammenarbeit, also
00:08:36: die Zusammenarbeit von Carsten und mir, dass wir
00:08:38: bei Entscheidungen in der letzten Zeit deutlich schneller
00:08:40: geworden sind und dass wir auch häufig sehr
00:08:43: gute Lösungen für ein Thema finden, das definitiv
00:08:46: schwieriger geworden ist, uns gegeneinander in Verhandlungen gegeneinander
00:08:49: auszuspielen und sowas, sodass wir eben auch den
00:08:52: Standort und die Beschäftigten ganz gut vertreten können
00:08:55: an der Stelle.
00:08:57: Ja, das meine ich auch von außen zu
00:08:58: beobachten und auch wahrzunehmen.
00:09:01: Und ihr berichtet das ja auch intern im
00:09:03: Betriebsrat hier und da einmal.
00:09:05: Also das hat tatsächlich sehr gute Formen angenommen.
00:09:09: Aber das zeigt ja auch so, wie du
00:09:11: das jetzt gerade beschrieben hast, wirkt es so,
00:09:14: als wenn ihr beide einen gemeinsamen Weg gut
00:09:17: gefunden habt.
00:09:18: Und das wirkt auf mich so, als wenn
00:09:20: du ein Interesse daran hättest, auch weiterzumachen.
00:09:23: Ja, das kann ich ganz klar mit Ja
00:09:25: beantworten.
00:09:26: Also zu einem haben wir uns ja auch
00:09:28: entschieden, im Wahlbuch die Seite zusammenzumachen, um auch
00:09:31: dort einfach nach außen zu zeigen, das mit
00:09:33: uns funktioniert ganz gut, wir würden das gern
00:09:35: weitermachen.
00:09:35: Es hängt aber ja nicht alleine an mir,
00:09:38: dass ich weitermachen kann, sondern es liegt ja
00:09:40: nun mal daran, erstmal muss am 10.3.
00:09:43: die Wahl gelaufen sein und ich muss unter
00:09:45: einen der ersten elf Plätze im BR kommen.
00:09:48: Erst dann bin ich ja überhaupt im Betriebsrat
00:09:50: drin.
00:09:50: Ja, das streben ja alle an, die im
00:09:52: Wahlbuch sind.
00:09:54: Wir drei natürlich auch, sonst würden wir das
00:09:56: ja hier nicht machen.
00:09:57: Das ist auch ein wichtiger Punkt.
00:10:00: Erstmal müssen wir gewählt werden und alles, was
00:10:02: wir hier so andeutend versprochen haben oder angekündigt
00:10:05: haben, läuft immer unter dem Punkt.
00:10:08: Erst müssen wir die genügenden Stimmen haben, um
00:10:10: mindestens auf Platz elf zu kommen.
00:10:11: Und wie die Yvonne gerade sagte, eigentlich ist
00:10:14: ja die Bewerbung zur Wiederwahl, sind die vier
00:10:17: Jahre vorher, das was wir jetzt hier machen,
00:10:20: ist die Kirsche auf der Torte.
00:10:21: Ja, sehr schön gesagt.
00:10:23: Ja, das ist genauso wie du sagst, Yvonne,
00:10:25: erstmal muss man natürlich wiedergewählt werden und dann,
00:10:29: wenn wir wiedergewählt sind, also ein Betriebsrat wiedergewählt
00:10:33: sein wird, dann sind es auch diesmal wieder
00:10:36: elf Betriebsräte und die finden sich dann in
00:10:38: der konstituierenden Sitzung zusammen, da müssen auch alle
00:10:41: anwesend sein, also aus dem Betriebsrat und diese
00:10:45: wählen dann den Vorsitzenden und den Stellvertreter und
00:10:50: dann werden noch andere Gremien gewählt, die zwingend
00:10:54: gewählt werden müssen nach dem Gesetz.
00:10:56: Das ist der Wirtschaftsausschuss und der Betriebsausschuss.
00:10:59: Und der Betriebsausschuss ist dann dafür da, um
00:11:01: dann die Sitzung zum Beispiel vorzubereiten.
00:11:03: Und der Wirtschaftsausschuss sitzt dann regelmäßig mit der
00:11:06: Geschäftsführung zusammen.
00:11:07: Aber wichtig, darauf wollten wir ja eigentlich hinaus,
00:11:10: in dieser konstituierenden Sitzung wird als erstes Vorsitz
00:11:13: - und Stellvertretung gewählt.
00:11:14: Alles andere folgt dann.
00:11:16: Mit anderen Worten, Yvonne muss zweimal gewählt werden,
00:11:19: einmal von den Wählern unter die ersten elf
00:11:22: und dann braucht sie mindestens sechs Stimmen aus
00:11:25: dem Elfer Gremium, um wieder stellvertretender Betriebsratsvorsitzende zu
00:11:30: werden.
00:11:31: Ich mache da keinen Hehl draus, meine Stimme
00:11:33: hast du sicher, weil sonst hätte ich nicht
00:11:34: gerade eben deutlich gesagt, ich bin Fan von
00:11:36: dem, was du tust und der Rest wird
00:11:39: sich am Tag nach der Wahl ergeben.
00:11:43: Ja, da brauche ich glaube ich nichts zu
00:11:44: sagen.
00:11:45: Ich kann mich dem anschließen.
00:11:47: Das ist keine Überraschung.
00:11:49: Aber wir wollten jetzt hier nicht die Wahl
00:11:51: vorwegnehmen.
00:11:52: Auch wenn es aus meiner Sicht schön wäre.
00:11:54: An dem Tag wird entschieden, wer welchen Job
00:11:57: im Betriebsrat übernimmt.
00:11:59: Ich glaube, das haben wir deutlich gemacht.
00:12:01: Haben wir denn sonst noch Themen, über die
00:12:03: wir heute sprechen sollten oder wollen?
00:12:06: Yvonne, möchtest du noch was los werden.
00:12:08: Ja, ich möchte noch ein Zitat aus meinem
00:12:10: Wahlbuch bringen, für den einen oder anderen, der
00:12:13: es vielleicht nicht gelesen hat.
00:12:14: Und zwar würde ich gerne darauf eingehen, warum
00:12:17: man mir weiterhin das Vertrauen schenken sollte.
00:12:19: Und meine Antwort dazu lautet, weil ich Verantwortung
00:12:22: übernehme mit Herz, Kreativität und Energie für Fairness
00:12:27: und Chancen.
00:12:28: Das können wir unterstreichen.
00:12:29: Schöner Spruch, toll ausgewählt und ist ein schönes
00:12:32: Schlusswort für heute.
00:12:33: Ja, sehe ich auch so.
00:12:35: Es wird glaube ich langsam Zeit.
00:12:37: Wir sind sicherlich wieder länger geworden, als wir
00:12:40: es ursprünglich wollten.
00:12:41: Ja, aber wenn man einen interessanten Gast hat,
00:12:43: dann kann man auch mal etwas mehr Zeit
00:12:45: spendieren.
00:12:46: Vielen Dank, dass du bei uns warst, Yvonne.
00:12:47: Ja, vielen Dank auch von mir.
00:12:49: Ja, danke, dass ich bei euch sein durfte.
00:12:50: Danke für die Einladung.
00:12:52: Ja, vielen Dank, dass ich mitmachen durfte.
00:12:54: Macht's gut.
00:12:54: Tschüss.
00:12:55: Tschüss.
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